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Der christliche Glaube: Grundlagen

Grundlage

Die Bibel. Mehr als nur ein Buch. Grundlage des Glaubens ist die persönliche Beziehung zu Jesus Christus. Er ist der einzige Weg, wie ich als Mensch mit Gott in eine Beziehung kommen kann.

Das Wesen Gottes und die Natur des Menschen

Gott ist »heilig«, was vereinfacht heißt, daß er von seinem Wesen her durch und durch gut ist. Im Gegensatz zum Menschen gibt es in Gott keine Vermischung von Gut und Böse, keine Verunreinigung der Wahrheit durch Lüge, Irrtum oder Unwissenheit bezüglich einer Sache. Gott ist allmächtig, allgegenwärtig und allwissend. Er hat das Universum geschaffen, den Menschen gemacht und ihm klare Anweisungen gegeben, wie er hätte ewig leben können.

Doch der Mensch wählte mißachtete diese Anweisungen und entschied, sein Leben selbst bestimmen zu wollen (»Sünde«), statt sich Gottes Willen unterzuordnen. Diese Gott widerstrebende Natur erbt jeder Mensch – wir leben in Trennung von Gott, bis wir eines Tages von ihm gerichtet werden. Unsere Ablehnung gegenüber Gott führt uns unweigerlich in den Tod. Damit ist nicht nur gemeint, daß unser Körper irgendwann die Funktion einstellt; sondern daß unser Geist — der ewig weiterexistiert — in der Gottesferne und Finsternis (»Hölle«) landet.

Jesus — der stellvertretend Verurteilte

Der einzige Weg, daß über unsere Rebellion gegen Gott (»Sünde«) ein gerechtes Urteil ergeht und wir dennoch nicht dem ewigen Tod preisgegeben werden, ist die Vollstreckung unseres Urteils an einem Stellvertreter. Die im Alten Testament der Bibel geschilderte wiederholte Schlachtung von Opfertieren wies bereits symbolisch auf diese Notwendigkeit hin, doch mußte unser Stellvertreter erstens Mensch sein wie wir, durfte andererseits jedoch selbst nicht schuldig sein. Sonst hätte er die Strafe für seine eigene Schuld empfangen und hätte sich nicht für andere einsetzen können.

Gott hat schließlich das kostbarste geopfert, was er hatte: Seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, einen Teil von sich selbst. Er kam als Säugling in diese Welt, ganz Mensch und doch ganz Gott. Er durchlebte als Mensch unsere Versuchungen, unsere Lebensumstände, unsere Nöte. Als Sohn Gottes blieb er dabei jedoch ohne Schuld. So wurde er an unserer Stelle bespuckt, geschlagen, ausgepeitscht, verleumdet, verurteilt und gekreuzigt.

Warum läßt sich Gott auf so etwas ein?

Gott hätte es wohl kaum nötig gehabt, seinen Sohn für uns Menschen zu opfern — wenn da nicht eine grundlegende Eigenschaft Gottes wäre: Seine bedingungslose Liebe zu uns Menschen. Er hat freiwillig seinen Sohn gegeben, damit wir nicht verloren sind, sondern damit wir eines Tages mit ihm in der Ewigkeit leben werden.

Der Sieg über den Tod

Jesus starb an jenem Kreuz einen grausamen Tod. Ihm wurde ein Speer zwischen die Rippen gebohrt, um sicherzugehen, daß er nicht mehr lebte. Dann wurde er vom Kreuz genommen und in ein Grab gelegt. Am dritten Tag jedoch war das Grab plötzlich leer. Jesus war auferstanden. Er verbrachte vierzig Tage unter denen, die ihm nachgefolgt waren, und stieg dann in den Himmel auf. Von dort wird er eines Tages wiederkommen, um alle zu sich zu holen, die an ihn glauben oder glaubten — die Lebenden und die Toten. Diese Menschen werden ewig mit an dem Ort leben, den wir den »Himmel« nennen.

Warum Christ werden?

Gott ist der Schöpfer des Lebens. Er allein existiert jenseits von Raum und Zeit. Wenn wir uns nach Leben sehnen und sichergehen wollen, daß wir auch nach unserem leiblichen Tod gut aufgehoben sind, dann ist er die einzige Quelle, an die wir uns wenden können.

Wozu die Bibel?

Um uns die Richtung zu weisen, hat Gott uns sein Wort in der Bibel gegeben. Während »heilige Bücher« anderer Religionen normalerweise von einem einzigen menschlichen Urheber stammen und alles erst im Nachhinein deuten, ist die Bibel anders und einzigartig: Viele Menschen haben über Jahrtausende hinweg Teile der heutigen Bibel niedergeschrieben — und alle zentralen Geschehnisse wurden in vielen Einzelheiten im Voraus beschrieben (»Prophetie«), so daß beim späteren Eintreffen kein Zweifel mehr bestehen sollte, daß diese Dinge tatsächlich von Gott kamen. Die Bibel offenbart uns neben geschichtlichen Geschehnissen auch den Charakter Gottes und die Notwendigkeit und Möglichkeit unserer Rettung. Die Kommunikation zwischen Gott und Menschen ist jedoch nicht einseitig: Durch das Gebet (Dialog mit Gott) danken wir Gott für alles Gute und bitten auch um Hilfe, wo es nicht so gut läuft.

Bedingungen

Durch den Tod von Jesus Christus sind wir, wie gesagt, stellvertretend losgekauft von Schuld und Verderben. Allerdings ist ein wesentlicher Punkt zu beachten: Ich muß Jesus mein Leben anvertrauen. Ich kann nicht einerseits meine Schuld als Last empfinden und ihn um Vergebung bitten, andererseits aber weiterhin meinen egoistischen Motiven nachgeben und mich von ihnen leiten lassen. Wenn ich anerkenne, daß Jesus am Kreuz für mich gelitten hat, dann empfinde ich eine tiefe Dankbarkeit Gott gegenüber. Dann will ich seinen Willen tun, seinen Worten vertrauen und das Ja, das er zu mir sagt, erwidern. So lerne ich nicht nur die Liebe zu ihm, sondern er schenkt mir auch die Liebe zu anderen Menschen und leitet mich, damit ich im Leben keinen Mangel leide.

Wie geht das denn konkret?

Wie wird man also Christ? Ganz einfach eigentlich. Ich nutze das schon beschriebene Gebet und sage Gott, daß ich die Wahrheiten der Bibel anerkenne. Daß ich schuldig bin und den Tod verdient hätte, daß ich jedoch Jesus als meinen Retter in Anspruch nehmen will und mein Leben zu seiner Ehre leben will — damit er mich gebrauchen kann, um auch anderen Menschen sein Angebot zu unterbreiten. Ich lese regelmäßig in der Bibel und erfahre so, was Gottes Wille eigentlich ist. Und diese Dinge strebe ich an, lerne ihn immer besser kennen und lasse mich von ihm leiten, wo er mich gebrauchen will. Um keine falschen Hoffungen aufkommen zu lassen: Reich wird man nicht unbedingt als Christ, und es scheint auch nicht immer die Sonne. Auch ein Christ hat seine Probleme. Aber sie wiegen nicht mehr so schwer, wenn ich begreife, daß dieses Leben auf der Erde nicht endgültig ist, und daß ich eines Tages mit Jesus in der Ewigkeit sein werde.